Mach dich zum Affen!

Krabbeln auf allen Vieren, Kriechen wie eine Eidechse, oder sich auf allen Vieren dehnen wie ein Hund? Klingt wirklich albern, stellt jedoch ein neues Fitnesskonzept dar, das sich an den Bewegungen der Tiere orientiert. Ist das nun albern oder tatsächliclh effektiv?

Neue Fitnesskonzepte schauen sich die Übungen bei Tieren ab. Dabei kommen Übungen zum Einsatz, bei denen man auf dem Bauch liegt und die Arme über den Kopf streckt und versucht, sich ohne Armkraft auf den Rücken zu drehen und wieder zurück. Oder man geht in den Vierfüsslerstand und krabbelt los, erst vorwärts dann rückwärts.

Fühlt sich das befremdlich an? Wenn ja, geht es einem so wie vermutlich allen, die sich mit diesem Fitnesskonzept das erste Mal beschäftigen. Durch das viele Sitzen, dem oftmals bewegungsarmen Alltag der Menschen und die technischen Geräte, die dem Menschen die körperliche Arbeit abnehmen, haben viele Menschne verlernt, wie man sich natürlich bewegt. Grundlegende Bewegungsmuster wie kriechen, hüpfen oder auch stützen, die jeder Mensch als Kind locker gemeistert hat, fallen Menschen im Erwachsenenalter schwer.

Es gibt inzwischen einge Athletiktrainer, wie Fabian Allmacher, der ein Fitnessprogramm entwickelt hat, das Tierbewegungen mit frühkindlichen Bewegungsmustern verbindet. "Animal Athletics". Inzwischen empfehlen auch andere Trainer und Physiotherapeuten ihren Klienten, öfter mal das zu tun, was Kinder und Tiere tun, nämlich krabbeln wie ein Baby, zu springen wie ein Frosch oder sich zu strecken wie ein Hund.

Die Konzepte heissen "Animal Moves" oder "Crawling" oder auch "deepWork" oder "Crab Walk".

Der Anspruch dieses neuen Fitnesskonzepts besteht darin, den Menschen aus dem aufrechten Stand zu bringen, zurück auf alle Viere. Der Vorteil: Diese Art der Bewegung geht in alle Richtungen statt nur zweidimensional. Vor und zurück, auch Rotationen und Verschraubungen sind dabei. Mit diesen Übungen können im Fitnesstraining oder auch beim Physiotherapeuten ganze Muskelketten und komplexe Bewegungsabläufe sehr effektiv trainiert werden. Besser, als isolierte Kraftübungen im Studio zu absolvieren.

Genaue diese Art der Bewegung bringt enorm viel: Eine bessere Beweglichkeit und Koordination, mehr Stabiliät und Kraft, ein gutes Körpergefühl und mehr Fitness im Alltag.

Das Ziel ist, wieder beweglicher sowie geschmeidiger zu werden, zugleich aber auch kraftvoll und stark. Das gelingt nur, wenn die Muskeln richtig zusammenspielen. Etwas, das für den Menschen ganz entscheidend ist, um gesund und fit zu bleiben.

Die Methodik ist nicht ganz neu. Die Yogis haben für ihre vielfältigen Übungen Begregriffe aus der Tierwelt wie Kobra oder Hund übernommen.

Verrückt oder effektiv? Jeder muss sich selbst ein Bild machen und entscheiden, ob ein derartiges Fitnessprogramm zu ihm passt.

Hilfreiche Links:

Deepwork-Training

Animal Moves Tierisch fit mit intensivem Ganzkörpertraining, von Christian Zippen & Alex Fischer

 

 

 

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